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Rauchwarnmelder

Verkauf - Wartung - Reparatur - Instandhaltung - Instalation

Landesbauordnung (LBO)
DIN 14676-1 Projektierung
DIN 14676-2 Dienstleister
DIN EN 14604 Rauchwarnmelder
Vfdb-Richtline 14-01 Anforderungen
VdS 3515 Funk-Vernetzung
DIN SPEC 91388 Ferinspektion
DIN 14675 Austausch von Rauchmeldern

Intervall

Die Wartung ist alle 12 Monate durchzuführen
Bei besonders Schmutz- oder staubbelasteten Betriebsstätten bzw. Räumlichkeiten mit aggressiver Atmosphäre sollten die Intervalle entsprechend verkürzt werden.
Gerne beraten wir Sie hierzu

Rauchwarnmelder

Die nächtliche Gefahr

Von den jährlich 500 Brandtoten in Deutschland sterben 70% nachts.
Die Ursache: Wenn wir schlafen, riechen wir nichts.
Im Brandfall breitet sich der tödliche Rauch schnell und unbemerkt in der gesammten Wohnung aus.
Rauchwarnmelder warnen frühzeitig und bieten maximalen Schutz.

Häufigste Brandursache:
Technische defekte an elektrischen Geräten, sowie das Zündeln von Kindern sind die häufigsten Ursachen für einen Brand.

Brandlast:
Laut Statistik brennt ein Altbau genauso häufig, wie ein Neubau. Die gefahr geht hauptsächlich von der leicht entzündlichen Inneneinrichtung aus.

Rauch ist tödlich:
Die meisten Opfer sterben nicht am Feuer, sondern am giftigen Rauch, der in den ersten zwei, bis drei Minuten eines Brandes entsteht.

Rauch ist schnell:
Die tödlichen Brandgase verbreiten sich blitzschnell im geamten Wohnraum, bzw. Haus.
Lebenswichtige Fluchtwege, wie Flure und Treppenhäuser, werden dadurch blockiert.
Damit wird das eigene Heim schnell zur Todeszone, denn durchschnittlich bleiben zur Evakuierung im Brandfall nur vier Minuten

Rauchwarnmelder retten Leben:
Im Brandfall alarmieren Rauchwarnmelder frühzeitig. Damit verschaffen sie (besonders nachts) die entscheidenden Minuten vorsprung, um Leben zu retten.


Durch Batteriebetrieb sind Rauchmelder autark von der Stromversorgung.
Feinste rauchpartikel werden erkannt und lösen einen Alarmton aus.

Für schwerhörige oder gehörlose Menschen werden zudem spezielle Modelle angeboten, die durch sichtbare und/oder vibrierende Signale vor Feuer und Rauch warnen.

DIN 14676

Aus der DIN 14676 ergeben sich die Anzahl der Rauchwarnmelder und deren Anordnung.
Wohnhäuser, Wohnungen und Räume mit wohnungsähnlicher Nutzung (Übernachtung) sind in der Norm eingebunden.

Der Einbau, sowie die vorhergehende Planung erfolgt durch eine Fachkraft mit Kompetenznachweis.

Durch regelmäßige Wartungen und Funktionskontrollen werden Fehlalarme und andere Betriebsstörungen weitgehend vermieden.

Die Eigenverantwortung obliegt, die Funktionsfähigkeit der Rauchwarnmelder zu überwachen.

Jedoch können vorgeschriebene, aber fehlende, nicht oder nur teilweise funktionierende rauchmelder ggf den vollen Schutz nicht geährleisten.
Feuerversicherung und/oder Hausrat- und Wohngebäudeversicherung können Leistungen reduzieren.

Eine bhördliche Kontrolle der Einhaltung der Verpflichting (z.B. durch Schornsteinfeger, Technische Überwachungsgesellschaften, Heizungsableser, Feuerwehren, Brandschutz-Kundendienste) oder durch Dritte findet nicht statt.

Rauchmelder aus dem Baumarkt

Firmen, deren Kerngebiet nicht der Sicherheitsmarkt ist, reagieren auf den Markt.
Lebensmittelgeschäfte, Baumärkte oder ähnliche Betriebe bieten dem Verbraucher mit vermeindlichen "Schnäppchen" für wenige Euro nicht immer ein Produkt, welches solide und funktionssicher ist.
2004 fand eine große Rückrufaktion von Baumärkten und Lebensmitteldiscounter statt, welche diese Tatsache stützt.

Grundsätzlich empfiehlt sich, Rauchmelder mit VdS- Anerkennung nach der Norm DIN EN 14604.

Wohnungen und Häuser mit mehr als 120qm oder mit mehr als einem Stockwerk (Keller und Erdgeschoss) sollten mit funkvernetzten rauchmeldern ausgestattet werden, die zeitgleich melden, wenn es an einem Ort in der Wohnung, bzw des Hauses ein Brand entsteht

Tipps zum Kauf

Folgende Qualitätsmerkmale sollten unbedingt beachtet und erfüllt sein:

- CE-Kennzeichnung (EU-Einheitliches Konformitätszeichen für bestimmte Produkte des europäischen Binnenmarktes)

- Geprüfte Sicherheits Prüfzeichen (geprüft nach dem Produktsicherheitsgesetz)

- VdS-Produktanerkennung (Anerkennung nach Prüf- und Zertifizierungsverfahren der VdS Schadenverhütung GmbH)

- Langlebige Batterien

- Warneinrichtung, die einen Spannungsabfall der Batterien akustisch meldet

- Prüfvorrichtung zur regelmäßigen Funktionskontrolle

- Fachhandelgarantie

- Fotoelektrische Funktionsweise

- Vernetzbarkeit (Kabel oder Funk)

- Schutz gegen Verunreinigung durch Insekten

Rauchwarnmelderpflicht

Der Bayrische Landtag hat am 29.11.2012 mit dem Gesetz zur Änderung der Bayrischen Bauordnung und des baukammerngesetzes beschlossen, für Neubauten und den Bestand von Wohnungen eine gesetzliche rauchwarnmelderpflicht einzuführen.
Der neue Artikel 46 Abs 4 Bayrische Bauordnung (BayBO) erhöht den Brandschutz durch eine Verpflichtung zur Schaffung einer Frühwarneinrichtung, mit der Wohnungsbrände frühzeitig bemerkt und Menschenleben gerettet werden können.

Installation und Betriebsbereitschaft

Wer ist für was verantwortlich?

Bauherren und Eigentümer sind für die Installation der Rauchwarnmelder verantwortlich.
Die Verpflichtung erstreckt sich auch auf den Austausch nicht mehr funktionstüchtiger Melder durch neue Geräte.


Besitzer sind mit der Sicherstellung der Betriebsbereitschaft (Wartung) verpflichtet.
Ausnahme: der Eigentümer übernimmt diese Verpflichtung

Fehlalarme

Wenn Passanten oder Nachbarn die Feuerwehr rufen, weil ein, oder mehrere Rauchwarnmelder alarmieren, aufgrund eines technischen Mangels oder durch eindringen von Staub oder Dampf in den Melder, darf ihre Umsicht und Aufmerksamkeit nicht zu Nachteilen führen.
Artikel 28 Abs 2 Nr5 kann nur Kostenersatz verlangt werden, bei vorsätzlicher oder grob fahrlässiger Falschalarmierung der Feuerwehr.